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Ein Wochenende am Polarkreis | Quax am 25.11.2006 17:01:56
Infos
Datum:15.01.2005
Ort:Kemi
Land:Finnland
Satellitenbild
Samstag

Die tiefstehende Polarsonne lässt die Eiskristalle in der Luft glitzern, während wir mit dem Motorschlitten über das Eis des Bottnischen Meerbusens fahren. Gestern abend sind wir mit dem Linienflieger aus Helsinki in Kemi angekommen und nun sind wir unterwegs zum Eisbrecher Sampo.

Eisbrecher Sampo
Eisbrecher Sampo

Ein Dutzend andere Abenteuerlustige treffen nach und nach auf Motorschlitten ein. Trotz klirrender Kälte stehen wir an Deck, um zu beobachten, wie die Sampo sich Meter um Meter ihren Weg über das Eis bahnt; bis zum Horizont nur Eis und eine frische, schwarze Spur offenen Wassers hinter uns. Die Sampo stoppt. "Someone who wants to take a bath?". Zunächst halten wir das für einen Scherz, denn wer will schon bei -22°C baden. Man hält uns die orangeroten, wasserdichten Überlebensanzüge, die zur Notausrüstung gehören, entgegen. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten: hinein in den Anzug und mit einem Plumps ins Wasser. Wie Korken treiben wir navigationsunfähig zwischen den Eisschollen herum. Ohne helfende Hände, wären wir wohl sehr schwer wieder aus dem Wasser herausgekommen.

Eisbad
Eisbad

Nach diesem unterhaltsamen Zwischenstop macht sich die Sampo auf den Rückweg. Wir fahren in unser Hotel zurück und geniessen bei einem netten Essen den langen, langen Polarabend.

Sonntag

Nach zweistündiger Fahrt durch die Tundra erreichen wir die Husky-Farm. Schlitten und Hunde sind schon für uns vorbereitet. Die Hunde zerren schon ungeduldig in ihrem Geschirr. Nach wenigen Metern müssen wir erkennen, dass so ein Hundeschlitten unglaublich schwer zu steuern ist. Voran fährt die Hundeschlittenführerin mit dem Leithund und wir versuchen mit unserem Gefährt zu folgen. Jede kleine Kursänderung ist eine Herausforderung. Mit vollem Gewicht legen sich sowohl Schlittenführer als auch der auf dem Schlitten sitzende Passagier in die Kurven. Umsonst, der Schlitten kommt immer wieder vom Weg ab, prallt gegen Bäume und kippt um. Die Hunde verheddern sich, und zerren immer weiter voran. Einige Male mussten wir aus dieser misslichen Lage befreit werden.

Schlittenfahrt
Schlittenfahrt

Hundeschlittenfahren ist ein kaltes Vergnügen. Hände und Füsse fühlen sich tot an und werden erst am Lagerfeuer wieder schmerzend zum Leben erwachen.

Heute abend erwartet uns der Höhepunkt der Reise - eine Übernachtung im Schneehotel von Kemi. Gebaut wird mit grossen Eisquadern, die mit Hilfe von Schneekanonen erzeugt und dann in Form gepresst werden. Bindematerial ist Wasser, dass bei diesen Aussentemperaturen rasch gefriert. Leider ist das Hotel, wegen des spät einsetzenden Winters dieses Jahr nicht ganz fertig geworden. Nur Schneebar und Wohntrakt sind vollendet.

Schneebar
Schneebar

Wir nehmen noch einen Schlummertrunk in der Schneebar und beziehen dann unsere Kammer. Als Bett dient ein mit Fellen abgedeckter Eisklotz. Wir kuscheln uns in unsere mit Lammfellen gefütterten Schlafsäcke und schlafen gut, wie schon lange nicht mehr.

Schneehotel
Schneehotel

Während der Nacht hat eine defekte Schneekanone den Wohntrakt geflutet. Der Boden in unserem Zimmer ist mit 10cm Wasser bedeckt und darinnen schwimmt zu meinem Unglück mein Mantel. Die Zeit bis zu unserem Rückflug muss ich nun, trotz Kälte, im Pullover, mit triefnassem Mantel im Gepäck, verbringen.

YGYzVkUyIDcot | Gast (188.136.150.122) am 19.08.2012 10:03:29
Ich denke, das diese Marketing- Strategie sich noch viel weiter vbeerriten wird, als es ohnehin schon der Fall ist. Der Endkonsument will Nischenprodukte haben, er will das, was selten und individuell ist. Durch Longtail Marketing ist es auch gerade ffcr viele kleinere Firmen mf6glich einen grf6dferen potenziellen Kundenkreis direkt anzusprechen. Ja es ist erstrebenswert. So kann durch das Internet gezielt geworben werden, z.b. in Communities, ect. Die Meinung der privaten Experten , welche Blogs verfassen ist ffcr Spartenprodukte von enormer Bedeutung. Durch Abwicklung des Kaufs mittels Internet sind die Firmen unabhe4niger in Ihrem Standort geworden. Das hat zur Folge, dass es sich lohnt mehr, oder sogar nur noch die Nische zu bedienen, da sich das Marketing ffcr solche Produkte relativ preisgfcnstig gestaltet. Umso besser wenn man eine gute und ordentliche Softwarelf6sung am Start hat. Das vereinfacht die ganze Sache ungemein, und kommt letztlich allen Beteiligten zugute. In diesem Sinne. netten Grudf
JFugAHtF | Gast (188.143.234.155) am 9.05.2016 16:27:14
We've arvreid at the end of the line and I have what I need!
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